Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

Mit Erasmus ins Ausland

Das Erasmus-Programm bietet gute Möglichkeiten, für ein oder zwei Semester an einer der 72 Charité-Partneruniversitäten einen Studienabschnitt zu absolvieren. Medizinstudierende im Modellstudiengang können dies am besten ab dem 7. Semester realisieren.

Sie befinden sich hier:

Das Bewerbungsverfahren für Studierendenmobilität im akademischen Jahr 2022/23 ist jetzt eröffnet.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einem Auslandsaufenthalt an unseren europäischen Partneruniversitäten. Für die Bewerbung können Sie einen Erst- und einen Zweitwunsch (optional) angeben. Beide Wünsche sind unabhängig voneinander, d.h. Sie können zwei Universitäten im gleichen Land oder in zwei verschiedenen Ländern wählen.

Wichtig ist, dass

  • Sie für beide Wünsche über die entsprechende Sprachkompetenz (B2) in der Unterrichtssprache verfügen;
  • Sie für den Erstwunsch bereits bei der Bewerbung recherchieren, welche Kurse an der Gastuniversität angeboten werden, und welche Module Sie dafür an der Charité anerkannt bekommen wollen. Grundlage für die Anerkennung sind die Anerkennungsrichtlinien und Informationen zum Studienangebot an den Partneruniversitäten müssen Sie über deren Webseiten recherchieren. Auch die Erfahrungsberichte Ihrer Kommilitonen können hier hilfreich sein.
  • Sie eine vollständige Bewerbung einreichen. Unvollständige Bewerbungen können leider nicht anerkannt werden.

Die Bewerbungsfrist ist der 30.11.2021.

Bitte füllen Sie das Online-Bewerbungsformular aus. Im ersten Schritt müssen Sie Ihre Charité E-Mail-Adresse eingeben. Danach werden Sie zu den Fragen weitergeleitet. Im letzten Schritt sollten Sie folgende Unterlagen uploaden:

  1. Aktueller Lebenslauf,
  2. Motivationsschreiben - nicht länger als eine A4 Seite - bitte legen Sie in dem Schreiben folgende Punkte dar: Ihre fachlichen und landeskundlichen Gründe, weshalb Sie sich in dem ausgewählten Land/Hochschule bewerben, Ihre fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für den Auslandsaufenthalt, Argumente, warum Sie besonders dafür geeignet sind, am Erasmus teilzunehmen (warum sollten wir Sie schicken), ggf. Ihre bisherigen Vorbereitungen auf den Auslandsaufenthalt;
  3. Nachweis über Ihre Fremdsprachenkenntnisse (bitte nicht älter als zwei Jahre), am besten auf dem obligatorischen B2-Niveau. Sollten Sie noch nicht dieses Sprachniveau erreicht haben, leiten Sie uns den Nachweis über Ihren aktuellen Stand der Sprachkenntnisse (z.B. A2, B1),
  4. einen Leistungsnachweis*:
  • Medizinstudierende, Bachelorstudierende: Transcript of Records (= ECTS Leistungsnachweis aus dem HIS),
  • Studierende der Masterstudiengänge: Bachelorzeugnis,
  • Studierende der Zahnmedizin: Zeugnis mit der Note der zahnärztlichen Vorprüfung
  • *Studierende im 1. FS. Bachelor benötigen keinen Leistungsnachweis

Optional: Nachweise über außerfachliches Engagement. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur vollständige Bewerbungen akzeptieren können. 

Nach Abschluss der Unterlagenprüfung erhalten alle Bewerber im Februar oder März 2022 Zu- bzw. Absagen. 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter study-abroad@charite.de  zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Trotz Pandemie: um Gastsemester oder PJ im Ausland kümmern

Viele Studierende stellen sich zurzeit die Frage, ob angesichts der Covid-Pandemie ein Auslandsaufenthalt sinnvoll sei.

EInige Überlegungen zu dem Thema und Erfahrungen aus dem Sommersemester 2020 in Oslo finden Sie in dem neuen Artikel in Scrubsmag, der Online-Zeitschrift für Studierende der Heilberufe der apoBank, der auf Interviews mit Merle Sauer, Medizinstudierenden der Charité und Marta Gogluska-Obirek, Erasmus Koordinatorin basiert:  hier 

Erasmus + in COVID19-Pandemie: Häufig gestellte Fragen

Unten finden Sie die Antworten des Erasmus-Büros auf häufig gestellte Fragen bezüglich der Durchführung der Auslandsaufenthalte während der COVID19-Pandemie.

Wir können hier nicht alle Fragen beantworten. Bitte informieren Sie sich auch regelmäßig über die geltenden Regelungen unter:

https://intranet.charite.de/aerztlicher_dienst/epidemie_pandemie/corona/ (insb. zur Rückkehr aus den Risikogebieten und Quarantänemaßnahmen)

https://eu.daad.de/service/faq/coronavirus/de/76109-coronavirus-und-erasmus-haeufig-gestellte-fragen-von-gefoerderten-studierenden/

(zu allen Fragen rund um Erasmus-Förderung, virtuelle und klassische Mobilitäten im Ausland).

Ich plane ein Auslandssemester oder - Praktikum. Kann ich daran teilnehmen?

Reisewarnungen für touristische Reisen werden durch das Auswärtige Amt stetig angepasst. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bitten wir Sie, sich bei der Planung bzw. vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts dringend über die aktuelle Situation im Gastland zu informieren und ggf. den virtuellen Beginn einer Erasmus-Mobilität und die spätere physische Fortsetzung in Erwägung zu ziehen.

Studierende sollten sich vor einer Ausreise grundsätzlich informieren, wie sich die Situation im Gastland darstellt und ihre Entscheidungen in Absprache mit ihrer Heimathochschule (International Office bzw. Erasmus+ Koordinatoren) treffen.

Quarantäne-Zeiträume können zum Förderzeitraum gezählt werden, wodurch Ihnen eine finanzielle Förderung für diesen Zeitraum gewährt wird. Bei Rückkehr ins Heimatland wird eine mögliche Quarantäne-Zeit jedoch nicht angerechnet.

 

 

Quelle: Coronavirus und Erasmus+: Häufig gestellte Fragen von geförderten Studierenden – Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit – DAAD

Kann ich meine Mobilität zuerst virtuell beginnen ?

Ja, Sie können Ihre Erasmus Mobilität virtuell beginnen.

Da während der virtuellen Phase der Mobilität im Heimatland keine auslandsbedingten Mehrkosten anfallen, erfolgt keine finanzielle Förderung für diesen Zeitraum. Sobald die physische Mobilitätsphase beginnt d.h. mit der Ankunft im Gastland, können Sie den regulären Zuschuss für den Auslandsaufenthalt erhalten.

Die Mindestförderdauer einer Erasmus+ Mobilität von 3 Monaten bei Studienaufenthalten und 2 Monaten bei Praktika-Aufenthalten sollte für den physischen Aufenthalt im Gastland erfüllt werden. Sofern jedoch weiterhin Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie bestehen, kann die physische Mobilitätsphase verkürzt oder gestrichen und durch eine Verlängerung der nicht finanziell förderfähigen virtuellen Mobilitätsphase ersetzt werden. Auch Unterbrechungszeiten zwischen der virtuellen und der physischen Mobilitätsphase sind zulässig.

 

Quelle: Coronavirus und Erasmus+: Häufig gestellte Fragen von geförderten Studierenden – Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit – DAAD

Ich habe ein Auslandssemester geplant, aber die Mobilität muss auf Grund von Covid-19 abgesagt werden. Was passiert mit den Kosten?

Sofern bereits ein Grant Agreement vorliegt und die Reise nicht ohne zusätzliche Kosten abgesagt werden kann, ermöglicht die Europäische Kommission im Erasmus+ Programm unter bestimmten Umständen die Erstattung tatsächlich angefallener Reisekosten.

Unter Umständen können auch Kosten für die Reservierung einer Unterkunft erstattet werden.

Bitte bewahren Sie alle Belege und Informationen auf und wenden Sie sich damit an das International Office Ihrer Mutteruniversität - Humboldt-Universität oder der Freien Universität Berlin. 

Quelle: Coronavirus und Erasmus+: Häufig gestellte Fragen von geförderten Studierenden – Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit – DAAD

Werden meine erbrachten Studienleistungen anerkannt?

Im Ausland erbrachte Studienleistungen werden ganz regulär an der Charité anerkannt – siehe Anerkennungsrichtlinie und Vereinbarungen in dem Learning Agreement. Nicht absolvierte Kurse und / oder nicht abgelegte oder nicht bestandene Prüfungen können an der Charité nachgeholt werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, nur Anwesenheitszeiten angerechnet zu bekommen, sofern diese in einem Transpcript of Records dokumentiert werden. Die entsprechenden Prüfungsleistungen können nachträglich an der Charité erbracht werden.
 

Können im WiSe 2020/21 und SoSe 2021 bei einem Abbruch des Auslandsstudiums Module an der Charité absolviert werden?

Die Entscheidung, trotz der angespannten Pandemiesituation das Erasmussemester anzutreten muss jeder Studierende für sich selber treffen.

Wir können rein aus Kapazitätsgründen im laufenden Semester keine Plätze an der Charité für Erasmus Outgoings vorhalten.

Was muss ich im Fall einer Rückkehr aus dem Ausland nach Berlin/an die Charité berücksichtigen?

Verpflichtende Regelungen für alle Rückkehrer wurden bereits im Intranet veröffentlicht. Alle Studierenden, ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind verpflichtet, sich täglich im Intranet zu informieren: https://intranet.charite.de/aerztlicher_dienst/epidemie_pandemie/corona/

Grundsätzlich gilt: Jede Rückkehr aus Risikoregionen (Dienstreisen oder Privatreisen) führt zur Verpflichtung, sich durch das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) beraten zu lassen: Hotline für Reiserückkehrende: 450 671 777. Dort erhalten Sie alle notwendigen Informationen. Außerdem stehen Ihnen auch alle anderen Hotlines des Senats (usw.) zur Verfügung.

Ist bereits abzusehen, ob es für das SoSe 2021 und darüber hinaus Einschränkungen geben wird?

Es ist noch nicht abzusehen, ob es Einschränkungen für das SoSe 2021 oder das akademische Jahr 2021/22  geben wird. Aktuell gibt es an einigen Partneruniversitäten besondere Regelungen. Die betroffenen Studierenden wurden darüber informiert.  

 

Häufig gestellte Fragen

Wann muss ich mich bewerben?

Die Bewerbung auf ein Erasmus-Platz ist nur im Rhytmus der akademischen Jahre möglich. Das bedeutet einen Vorlauf von einem bis ein-einhalb Jahre. Zum Beispiel: Für das Wintersemester 2020/2021 müssen Sie sich im Winter 2019 bewerben. Für das Sommersemester 2021 müssen Sie sich ebenfalls im Winter 2019 bewerben. Die Bewerbungsfrist ist der 30. November eines jeden Jahres.

Wer kann teilnehmen?

Für Studierende im Modellstudiengang kommt ein ERASMUS-Aufenthalt im 7., 8. und 9. Semester sowie im PJ in Frage. Die Anerkennung von Studienleistungen ist bei Einhalt bestimmter Regeln möglich, die Richtlinie dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Anerkennung. Bei den Informationen den den Partneruniversitäten gibt es weitere Hinweise auf mögliche Studienprogramme.

PJ-Plätze stehen in einem begrenzten Umfang zur Verfügung. Beachten Sie ggf. Hinweise bei den einzelnen Universitäten oder lassen Sie sich bei Charité International Cooperation beraten.

Auch für Studierende der Zahnmedizin, Public Health sowie der Gesundheitswissenschaften stehen in einigen Ländern ERASMUS-Plätze zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie unter den Menüpunkten links.

Wie lange kann ich gehen?

Die Studiendauer muss mindestens drei und darf längstens 12 Monate betragen (siehe auch "Finanzen"). Der Auslandsaufenhalt kann also ein oder zwei Semester dauern, darf dabei aber nicht über das akademische Jahr hinausgehen (d.h. maximal August des einen bis September des nächsten Jahres). In einigen Universitäten, vor allem in Skandinavien, besteht wegen der Verträge aber kein Anspruch auf mehr als ein Semester. In Spanien empfiehlt sich ein ganzes Studienjahr, da viele Kurse nicht semesterweise angeboten werden.

Wie werde ich finanziell gefördert?

Der sogenannte Mobilitätszuschuss wird in Ländergruppen entsprechend den jeweiligen Lebenshaltungskosten gezahlt und beträgt zwischen 300 und 430 Euro pro Monat. Die Vergabemodalitäten für die kommenden akademischen Jahre sind derzeit noch nicht sicher, da die Finanzausstattung durch die EU noch unklar ist.

Studierende, die früher bereits ein ERASMUS-Stipendium erhalten haben, kommen für eine erneute Förderung auch im Rahmen des ERASMUS-Placement Programms in Frage, z.B. für PJ-Tertiale oder andere Praktika. (Informationen der Humboldt-Universität bzw. der Freien Universität).

Für BAFöG-Empfängerinnen und -Empfänger bestehen besondere Regelungen. Auf jeden Fall muss Auslands-BAFöG beantragt werden. Nähere Auskünfte dazu gibt es bei der Abt. Ausbildungsförderung des Studentenwerks und bei den ASTen sowie unter www.bafoeg.bmbf.de.

Welche Kriterien sind in dem Auswahlverfahren relevant?

Die Kriterien, die wir in dem Auswahlverfahren berücksichtigen, sind:

  • Sprachkenntnisse,
  • Motivation der KandidatInnen, 
  • außerfachliches Engagement,
  • Leistung. 

Welche Sprachkenntnisse brauche ich?

Unabdingbare Voraussetzung zur Teilnahme an ERASMUS sind gute Sprachkenntnisse in der jeweiligen Unterrichtssprache. Spätestens zum Bewerbungszeitpunkt muss ein aktueller Nachweis über Ihre Sprachkenntnisse der Unterrichtssprache vorliegen. Die Voraussetzung zur Teilnahme am Erasmus-Programms sind Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens vorgelegt werden.

Welche Sprachnachweise werden akzeptiert?

Folgende Dokumente können als Sprachnachweis für das ERASMUS-Bewerbungsverfahren dienen:

- gängige Sprachzertifikate, z.B. Cambridge-Zertifikate, TOEFL, IELTS, DELF, DELE, u.v.m,

- DAAD-Sprachgutachten, 

- Bestätigung über einen bereits absolvierten Sprachkurs auf dem geforderten Niveau,

- Bestätigung Ihres Sprachdozenten / Ihrer Sprachdozentin,

- International Baccalaureat, Abibac, o.Ä.

Andere Nachweise und deutsche Abiturzeugnisse können in der Regel nicht als Sprachnachweis akzeptiert werden.

Bitte beachten Sie auch die Sprachkurse für MedizinerInnen, die von ChIC angeboten werden, und die Kursangebote der Berliner Universitäten und Kultur- und Sprachinstitute.

Kann ich meinen Sprachnachweis nachreichen?

Der aktuelle Sprachnachweis über die Kenntnisse der Unterrichtssprache soll bis zum Zeitpunkt der Bewerbung vorliegen. 

Nachreichen der Sprachnachweise ist nur in einem Fall möglich:

zum Zeitpunkt der Bewerbung legen Sie uns einen Nachweis über Ihre Sprachkenntnisse auf dem A2 oder B1 Niveau und Sie reichen das erforderliche B2-Sprachzeugnis nach.

 

Wie gut müssen meine Noten sein?

Die Erasmus-Koordinatoren entscheiden über die Platzvergabe auf der Basis der gesamten Bewerbungsunterlagen. Gute Noten sind von Vorteil im Bewerbungsverfahren, allerdings nicht der einzige ausschlaggebende Punkt.

Ich bin kein(e) EU-Bürger(in). Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Sie an der Charité immatrikuliert sind und ihr Studium hier absolvieren, können Sie sich gern bei uns um einen Auslandsaufenthalt bewerben.

Wenn Sie eine Zusage für einen bestimmten ERASMUS-Platz bekommen, kann es aber notwendig sein, für einige Gastländer ein Visum zu beantragen. 

Kann ich mich um einen Austauschplatz an einer Universität bewerben, mit der die Charité nicht kooperiert?

Innerhalb des Erasmus+ Programms können Sie sich nur bei den Partnerhochschulen der Charité bewerben.

Sie haben darüber hinaus  immer die Möglichkeit, privat einen Auslandsaufenthalt zu organisieren und sich ohne Programm direkt bei der jeweiligen Hochschule im Ausland zu bewerben.

Bitte beachten Sie, dass solche Aufenthalte leider nicht über das ERASMUS-Programm finanziert werden können und dass Sie ggf. Studiengebühren zahlen müssen. 

Wo bekomme ich persönliche Beratung?

Marta Obirek 
Erasmus-Koordinatorin

Sprechzeiten: 
Mittwoch 09:30 – 12:30 und 14:00 – 17:30 Uhr
oder nach vorheriger Vereinbarung

Campus Charité Mitte
Reinhardstraße 58, 1. OG (bitte unten klingeln und dann mit dem Aufzug ins 1. OG)

+49 30 450 576 031