Mit Erasmus ins Ausland

Das Erasmus-Programm bietet gute Möglichkeiten, für ein oder zwei Semester an einer der 72 Charité-Partneruniversitäten einen Studienabschnitt zu absolvieren. Medizinstudierende im Modellstudiengang können dies am besten ab dem 7. Semester realisieren.

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Bewerbungsfristen

Die Bewerbungsfrist für Aufenthalte im akademischen Jahr 2020/2021 endete am 30.11.2019.

 

Das Bewerbungsverfahren für Aufenthalte im akademischen Jahr 2021/22 startet im Herbst 2020.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Webseite ab September 2020.

 

Häufig gestellte Fragen

Wann muss ich mich bewerben?

Die Bewerbung auf ein Erasmus-Platz ist nur im Rhytmus der akademischen Jahre möglich. Das bedeutet einen Vorlauf von einem bis ein-einhalb Jahre. Zum Beispiel: Für das Wintersemester 2020/2021 müssen Sie sich im Winter 2019 bewerben. Für das Sommersemester 2021 müssen Sie sich ebenfalls im Winter 2019 bewerben. Die Bewerbungsfrist ist der 30. November eines jeden Jahres.

Wer kann teilnehmen?

Für Studierende im Modellstudiengang kommt ein ERASMUS-Aufenthalt im 7., 8. und 9. Semester sowie im PJ in Frage. Die Anerkennung von Studienleistungen ist bei Einhalt bestimmter Regeln möglich, die Richtlinie dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Anerkennung. Bei den Informationen den den Partneruniversitäten gibt es weitere Hinweise auf mögliche Studienprogramme.

PJ-Plätze stehen in einem begrenzten Umfang zur Verfügung. Beachten Sie ggf. Hinweise bei den einzelnen Universitäten oder lassen Sie sich bei Charité International Cooperation beraten.

Auch für Studierende der Zahnmedizin, Public Health sowie der Gesundheitswissenschaften stehen in einigen Ländern ERASMUS-Plätze zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie unter den Menüpunkten links.

Wie lange kann ich gehen?

Die Studiendauer muss mindestens drei und darf längstens 12 Monate betragen (siehe auch "Finanzen"). Der Auslandsaufenhalt kann also ein oder zwei Semester dauern, darf dabei aber nicht über das akademische Jahr hinausgehen (d.h. maximal August des einen bis September des nächsten Jahres). In einigen Universitäten, vor allem in Skandinavien, besteht wegen der Verträge aber kein Anspruch auf mehr als ein Semester. In Spanien empfiehlt sich ein ganzes Studienjahr, da viele Kurse nicht semesterweise angeboten werden.

Wie werde ich finanziell gefördert?

Der sogenannte Mobilitätszuschuss wird in Ländergruppen entsprechend den jeweiligen Lebenshaltungskosten gezahlt und beträgt zwischen 300 und 430 Euro pro Monat. Die Vergabemodalitäten für die kommenden akademischen Jahre sind derzeit noch nicht sicher, da die Finanzausstattung durch die EU noch unklar ist.

Studierende, die früher bereits ein ERASMUS-Stipendium erhalten haben, kommen für eine erneute Förderung auch im Rahmen des ERASMUS-Placement Programms in Frage, z.B. für PJ-Tertiale oder andere Praktika. (Informationen der Humboldt-Universität bzw. der Freien Universität).

Für BAFöG-Empfängerinnen und -Empfänger bestehen besondere Regelungen. Auf jeden Fall muss Auslands-BAFöG beantragt werden. Nähere Auskünfte dazu gibt es bei der Abt. Ausbildungsförderung des Studentenwerks und bei den ASTen sowie unter www.bafoeg.bmbf.de.

Welche Kriterien sind in dem Auswahlverfahren relevant?

Die Kriterien, die wir in dem Auswahlverfahren berücksichtigen, sind:

  • Sprachkenntnisse,
  • Motivation der KandidatInnen, 
  • außerfachliches Engagement,
  • Leistung. 

Welche Sprachkenntnisse brauche ich? Welche Sprachnachweise werden akzeptiert ?

Unabdingbare Voraussetzung zur Teilnahme an ERASMUS sind gute Sprachkenntnisse in der jeweiligen Unterrichtssprache. Spätestens vor Antritt des Auslandsstudiums muss ein entsprechendes Sprachzeugnis (Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens) vorgelegt werden.
Bitte beachten Sie auch die Sprachkurse für MedizinerInnen, die von ChIC angeboten werden, und die Kursangebote der Berliner Universitäten und Kultur- und Sprachinstitute.

 

Folgende Dokumente können als Sprachnachweis für das ERASMUS-Bewerbungsverfahren dienen:

- gängige Sprachzertifikate, z.B. Cambridge-Zertifikate, TOEFL, IELTS, DELF, DELE, u.v.m,

- DAAD-Sprachgutachten, 

- Bestätigung über eine Teilnahme am Sprachkurs auf dem geforderten Niveau. 

Wie gut müssen meine Noten sein?

Die Erasmus-Koordinatoren entscheiden über die Platzvergabe auf der Basis der gesamten Bewerbungsunterlagen. Gute Noten sind von Vorteil im Bewerbungsverfahren, allerdings nicht der einzige ausschlaggebende Punkt.

Ich bin kein(e) EU-Bürger(in). Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Sie an der Charité immatrikuliert sind und ihr Studium hier absolvieren, können Sie sich gern bei uns um einen Auslandsaufenthalt bewerben.

Wenn Sie eine Zusage für einen bestimmten ERASMUS-Platz bekommen, kann es aber notwendig sein, für einige Gastländer ein Visum zu beantragen. 

Kann ich mich um einen Austauschplatz an einer Universität bewerben, mit der die Charité nicht kooperiert?

Innerhalb des Erasmus+ Programms können Sie sich nur bei den Partnerhochschulen der Charité bewerben.

Sie haben darüber hinaus  immer die Möglichkeit, privat einen Auslandsaufenthalt zu organisieren und sich ohne Programm direkt bei der jeweiligen Hochschule im Ausland zu bewerben.

Bitte beachten Sie, dass solche Aufenthalte leider nicht über das ERASMUS-Programm finanziert werden können und dass Sie ggf. Studiengebühren zahlen müssen. 

Wo bekomme ich persönliche Beratung?

Marta Obirek 
Erasmus-Koordinatorin

Sprechzeiten: 
Mittwoch 09:30 – 12:30 und 14:00 – 17:30 Uhr
oder nach vorheriger Vereinbarung

Campus Charité Mitte
Reinhardstraße 58, 1. OG (bitte unten klingeln und dann mit dem Aufzug ins 1. OG)

+49 30 450 576 031