Mit Erasmus ins Ausland

Das Erasmus-Programm bietet gute Möglichkeiten, für ein oder zwei Semester an einer der 72 Charité-Partneruniversitäten einen Studienabschnitt zu absolvieren. Medizinstudierende im Modellstudiengang können dies am besten ab dem 7. Semester realisieren.

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Erasmus + in COVID19-Pandemie: Häufig gestellte Fragen

Unten finden Sie die Antworten des Erasmus-Büros auf häufig gestellte Fragen bezüglich der Durchführung der Auslandsaufenthalte während der COVID19-Pandemie.

Muss ich mein Auslandsstudium abbrechen oder kann ich an der Partneruniversität weiter studieren?

Seitens Charité muss das Auslandsstudium nicht abgebrochen werden. Wenn Gastuniversitäten das Studium weiterhin ermöglichen, z.B. über online Kurse, und Studienleistungen erbracht werden können, können Studierende ihr  Studium fortsetzen.

Blockpraktika (stages, tirocini) können aktuell nicht im Ausland absolviert werden. Das kann sich ändern, sobald sich die Lage wieder beruhigt. Hier wird aktuell keine Erlaubnis erteilt, wenn wir darum explizit von den Gastuniversitäten gebeten werden.

Werden meine erbrachten Studienleistungen anerkannt?

Im Ausland erbrachte Studienleistungen werden ganz regulär an der Charité anerkannt – siehe Anerkennungsrichtlinie und Vereinbarungen in dem Learning Agreement. Nicht absolvierte Kurse und / oder nicht abgelegte oder nicht bestandene Prüfungen können an der Charité nachgeholt werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, nur Anwesenheitszeiten angerechnet zu bekommen, sofern diese in einem Transpcript of Records dokumentiert werden. Die entsprechenden Prüfungsleistungen können nachträglich an der Charité erbracht werden.
 

Muss ich mein Stipendium zurück zahlen, wenn ich das Auslandssemester abbreche?

Ja. Es gilt die Force Majeure Regelung für alle Aufenthalte und alle Regionen (nicht nur Risiko-Gebiete nach RKI).  Die betroffenen Studierenden wurden darüber von der HU und der FU (Mutteruniversitäten und Stipendiengeber) und von dem Erasmus-Büro der Charité informiert. 

Die Humboldt-Universität hat am 15. März eine detaillierte Richtlinie diesbezüglich erlassen. Sie wurde den betroffenen Studierenden weitergeleitet und unter https://www.international.hu-berlin.de/de/studierende/ins-ausland/erasmus-europaweit  publiziert. 

Die Freie Universität hat alle betroffenen Studierenden direkt kontaktiert und Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung gestellt: https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/faq/index.html

Der DAAD informiert hier: https://eu.daad.de/news/de/75924-informationen-zum-umgang-mit-foerderungen-des-erasmus-programms-aufgrund-der-ausbreitung-des-coronavirus/

Kann bei Studienunterbrechung, falls sich die Lage wieder beruhigt haben sollte, das Auslandsstudium wieder aufgenommen werden?


Ja, selbstverständlich, (siehe auch 1.) es sei denn:
a) man hat das Auslandsstudium offiziell (gegenüber der Partneruniversität und der Mutteruniversität) abgebrochen,
b) Partneruniversität lässt das nicht zu oder bietet keine Kurse an

Was muss ich im Fall einer Rückkehr aus dem Ausland nach Berlin/an die Charité berücksichtigen?

Verpflichtende Regelungen für alle Rückkehrer wurden bereits im Intranet veröffentlicht. Alle Studierenden, ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind verpflichtet, sich täglich im Intranet zu informieren: https://intranet.charite.de/aerztlicher_dienst/epidemie_pandemie/corona/

Grundsätzlich gilt: Jede Rückkehr aus Risikoregionen (Dienstreisen oder Privatreisen) führt zur Verpflichtung, sich durch das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) beraten zu lassen: Hotline für Reiserückkehrende: 450 671 777. Dort erhalten Sie alle notwendigen Informationen. Außerdem stehen Ihnen auch alle anderen Hotlines des Senats (usw.) zur Verfügung.

Ist bereits abzusehen, ob es für das WiSe 20/21 Einschränkungen geben wird?

Es ist noch nicht abzusehen, ob es Einschränkungen für das WiSe 2020/2021 geben wird. Aktuell gibt es keine. Erasmus-Aufenthalte im akademischen Jahr 2020/21 werden regulär vorbereitet.

Einschränkungen gelten zurzeit nur für das SoSe 2020. Hier werden keine neuen Auslandsaufenthalte genehmigt. Die Anträge werden von den Mutteruniversitäten – Stipendiengeber – nicht bearbeitet. Aufenthalte, die noch nicht angetreten wurden, können bis auf Weiteres nicht mehr absolviert werden.

 

Kann ich ggf. eine für das WS 2020/2021 geplante Möbilität auf das SoSe 2020 verschieben?

Ob Studierende für das WiSe 2020/2021 geplante Mobilitäten auf das SoSe 2021 verschieben können, muss noch mit allen Akteuren (insb. Gastuniversitäten und Stipendiengeber) besprochen und geprüft werden.
 


Häufig gestellte Fragen

Wann muss ich mich bewerben?

Die Bewerbung auf ein Erasmus-Platz ist nur im Rhytmus der akademischen Jahre möglich. Das bedeutet einen Vorlauf von einem bis ein-einhalb Jahre. Zum Beispiel: Für das Wintersemester 2020/2021 müssen Sie sich im Winter 2019 bewerben. Für das Sommersemester 2021 müssen Sie sich ebenfalls im Winter 2019 bewerben. Die Bewerbungsfrist ist der 30. November eines jeden Jahres.

Wer kann teilnehmen?

Für Studierende im Modellstudiengang kommt ein ERASMUS-Aufenthalt im 7., 8. und 9. Semester sowie im PJ in Frage. Die Anerkennung von Studienleistungen ist bei Einhalt bestimmter Regeln möglich, die Richtlinie dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Anerkennung. Bei den Informationen den den Partneruniversitäten gibt es weitere Hinweise auf mögliche Studienprogramme.

PJ-Plätze stehen in einem begrenzten Umfang zur Verfügung. Beachten Sie ggf. Hinweise bei den einzelnen Universitäten oder lassen Sie sich bei Charité International Cooperation beraten.

Auch für Studierende der Zahnmedizin, Public Health sowie der Gesundheitswissenschaften stehen in einigen Ländern ERASMUS-Plätze zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie unter den Menüpunkten links.

Wie lange kann ich gehen?

Die Studiendauer muss mindestens drei und darf längstens 12 Monate betragen (siehe auch "Finanzen"). Der Auslandsaufenhalt kann also ein oder zwei Semester dauern, darf dabei aber nicht über das akademische Jahr hinausgehen (d.h. maximal August des einen bis September des nächsten Jahres). In einigen Universitäten, vor allem in Skandinavien, besteht wegen der Verträge aber kein Anspruch auf mehr als ein Semester. In Spanien empfiehlt sich ein ganzes Studienjahr, da viele Kurse nicht semesterweise angeboten werden.

Wie werde ich finanziell gefördert?

Der sogenannte Mobilitätszuschuss wird in Ländergruppen entsprechend den jeweiligen Lebenshaltungskosten gezahlt und beträgt zwischen 300 und 430 Euro pro Monat. Die Vergabemodalitäten für die kommenden akademischen Jahre sind derzeit noch nicht sicher, da die Finanzausstattung durch die EU noch unklar ist.

Studierende, die früher bereits ein ERASMUS-Stipendium erhalten haben, kommen für eine erneute Förderung auch im Rahmen des ERASMUS-Placement Programms in Frage, z.B. für PJ-Tertiale oder andere Praktika. (Informationen der Humboldt-Universität bzw. der Freien Universität).

Für BAFöG-Empfängerinnen und -Empfänger bestehen besondere Regelungen. Auf jeden Fall muss Auslands-BAFöG beantragt werden. Nähere Auskünfte dazu gibt es bei der Abt. Ausbildungsförderung des Studentenwerks und bei den ASTen sowie unter www.bafoeg.bmbf.de.

Welche Kriterien sind in dem Auswahlverfahren relevant?

Die Kriterien, die wir in dem Auswahlverfahren berücksichtigen, sind:

  • Sprachkenntnisse,
  • Motivation der KandidatInnen, 
  • außerfachliches Engagement,
  • Leistung. 

Welche Sprachkenntnisse brauche ich? Welche Sprachnachweise werden akzeptiert ?

Unabdingbare Voraussetzung zur Teilnahme an ERASMUS sind gute Sprachkenntnisse in der jeweiligen Unterrichtssprache. Spätestens vor Antritt des Auslandsstudiums muss ein entsprechendes Sprachzeugnis (Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens) vorgelegt werden.
Bitte beachten Sie auch die Sprachkurse für MedizinerInnen, die von ChIC angeboten werden, und die Kursangebote der Berliner Universitäten und Kultur- und Sprachinstitute.

 

Folgende Dokumente können als Sprachnachweis für das ERASMUS-Bewerbungsverfahren dienen:

- gängige Sprachzertifikate, z.B. Cambridge-Zertifikate, TOEFL, IELTS, DELF, DELE, u.v.m,

- DAAD-Sprachgutachten, 

- Bestätigung über eine Teilnahme am Sprachkurs auf dem geforderten Niveau. 

Wie gut müssen meine Noten sein?

Die Erasmus-Koordinatoren entscheiden über die Platzvergabe auf der Basis der gesamten Bewerbungsunterlagen. Gute Noten sind von Vorteil im Bewerbungsverfahren, allerdings nicht der einzige ausschlaggebende Punkt.

Ich bin kein(e) EU-Bürger(in). Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Sie an der Charité immatrikuliert sind und ihr Studium hier absolvieren, können Sie sich gern bei uns um einen Auslandsaufenthalt bewerben.

Wenn Sie eine Zusage für einen bestimmten ERASMUS-Platz bekommen, kann es aber notwendig sein, für einige Gastländer ein Visum zu beantragen. 

Kann ich mich um einen Austauschplatz an einer Universität bewerben, mit der die Charité nicht kooperiert?

Innerhalb des Erasmus+ Programms können Sie sich nur bei den Partnerhochschulen der Charité bewerben.

Sie haben darüber hinaus  immer die Möglichkeit, privat einen Auslandsaufenthalt zu organisieren und sich ohne Programm direkt bei der jeweiligen Hochschule im Ausland zu bewerben.

Bitte beachten Sie, dass solche Aufenthalte leider nicht über das ERASMUS-Programm finanziert werden können und dass Sie ggf. Studiengebühren zahlen müssen. 

Wo bekomme ich persönliche Beratung?

Marta Obirek 
Erasmus-Koordinatorin

Sprechzeiten: 
Mittwoch 09:30 – 12:30 und 14:00 – 17:30 Uhr
oder nach vorheriger Vereinbarung

Campus Charité Mitte
Reinhardstraße 58, 1. OG (bitte unten klingeln und dann mit dem Aufzug ins 1. OG)

+49 30 450 576 031